Die Psychokinesiologie ist eine einfache und wirkungsvolle Verbindung von Körperarbeit und Psychotherapie. Sie kann im Unterbewußtsein gespeicherte seelische Konflikte bewußt machen, die daraufhin aufgelöst werden können. Oftmals haben Krankheiten oder Schmerzen „unerlöste“ seelische oder psychische Ursachen. Diese wurzeln wiederum meist in früheren traumatischen Ereignissen.

Körperliche Symptome können unterschiedliche Ursachen haben. Ein Konflikt aus der Vergangenheit z. B. oder auch Leistungsdruck. Der Konflikt „schreit“ nach Erlösung. Das kann sich darin äußern, wenn man von etwas „die Nase voll hat“, „eine schwere Last auf den Schultern spürt“, oder es „läuft einem die Galle über“. Solche Redewendungen können auf einen Konflikt deuten, der sich nicht so offensichtlich an der Oberfläche befindet.

Psychokinesiologie kann bei akuten, wie chronischen Beschwerden helfen. Sie eignet sich z. B. bei Schmerzen, allergischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, aber auch bei psychischen Problemen, wie Ängsten, Unsicherheit, Depressionen, Schulschwierigkeiten u.v.m. Die Psychokinesiologie unterstützt bei der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, um damit auf dem eigenen Lebensweg voranzukommen. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests tritt der Therapeut in Kontakt mit dem Unterbewusstsein des Patienten. Auf diese Weise kommt er an versteckte oder nicht bewältigte Konflikte.

Der häufigste Grund, warum ein Trauma zu einem „unerlösten seelischen Konflikt“ wird, besteht darin, dass wir zum Zeitpunkt des Konfliktes nicht in der Lage sind, unsere Gefühle zu empfinden und/oder auszudrücken. So kann es passieren, dass ein ganz „banales“ Ereignis das Gehirn auf dem falschen Fuß erwischt.

Wir alle erleben von unserer Kindheit bis ins hohe Alter viele Konflikte. Und je weniger wir in einer Situation auf sie gefasst sind, desto schwerer können sie uns treffen und Spuren im Unterbewusstsein hinterlassen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange es zurückliegt – es können sogar Jahrzehnte vergehen, bis sich die ersten Symptome zeigen. In dieser Zeit können sich „Folge-Konflikte“ auflagern, die zu einer Verstärkung der Symptomatik führen. Aber auch diese „Tochterkonflikte“ können mit Hilfe der Psychokinesiologie „erlöst“ werden.

Ereignisse, die zu einem unerlösten seelischen Konflikt führen können, sind manchmal, wie gesagt, auch so banal, wie:

  • Geburt von Geschwistern, aber auch die eigene Geburt
  • Schulwechsel
  • Bestimmtes Verhalten eines Lehrers
  • Umzug
  • Berufswechsel
  • Beginn der Pubertät

Auch richtig einschneidende Ereignisse können zu Konflikten führen. Wobei dramatischere Geschehen in der Regel zu einer dramatischeren Symptomatik führen, z. B.:

  • Todesangst z. B. bei einem Autounfall
  • Krankheit oder Tod eines nahestehenden Menschen
  • Abtreibungen
  • Trennung der Eltern
  • Das Erleben / Überleben eines Krieges
  • Sucht und Abhängigkeit

Mit Hilfe der Psychokinesiologie tasten sich Therapeut und Patient behutsam an unbewusste oder verdrängte Konflikte heran, so dass sie wieder erinnert werden können, um sie dann zu „erlösen“.