Erst seit kurze Zeit erkennt die Bindegewebs- und Faszienforschung (die Terminologie wird sehr unterschiedlich gehandhabt), dass es sich bei unserem Bindegewebe nicht um einfachen Füllstoff handelt, sondern um ein holistisches Netzwerk, das als EIN Organ, ähnlich dem Nervensystem oder Herz- Kreislauf-System, eigene Intelligenz und Bewusstsein besitzt. Es kann mechanische Impulse in Schallgeschwindigkeit übertragen und verteilt die Belastung manueller Interventionen über die gesamte Struktur. Innerhalb von 20 Minuten strukturiert sich das Bindegewebe um und reagiert somit auf jede Haltungsänderung und jeden Einfluss von außen und innen ausgleichend.

Das Bindegewebe leitet über die Grundsubstanz oder Lymphe die von den Zellen geforderten Nährstoffe, Immunstoffe, Hormone, Sauerstoff usw. aus der Blutbahn zur Zelle weiter und befördert die Stoffwechselendprodukte der Zellen weiter. Außerdem puffert das Bindegewebe als Überlauf jeden Stress in Form einer Überernährung, wie der Eiweißmast (v.a. Milcheiweiß), Toxinen oder Infektionen aus der Blutbahn ab, speichert oder sorgt für die Entsorgung über das Lymphsystem.
Das Bindegewebe bzw. die Faszien können sich selbstständig zusammen ziehen, z.B. bei Säureüberschuss, Infektionen, Entzündungen, Giften, Narbenbildung oder unerlösten seelischen Konflikten. Die Kontraktionskräfte können dabei immens groß werden und entziehen sich der Kontrolle des bewussten und autonomen Nervensystems.
Zu dichtes und verklebtes Bindegewebe bedeutet, dass weniger Entgiftung stattfindet und die darin enthaltenen Zellen schlechter versorgt werden. Jede Zelle muss eingebettet sein in eine räumliche Gesundheit, die ihr ermöglicht, sich optimal zu diffenzieren und ihrer Funktionen nachzugehen.

Somit hängt unsere Gesundheit maßgeblich vom Zustand des Bindegewebes und dem Lymphfluss ab – und genau diese räumliche Gesundheit versuchen wir manuell mit Sophia Matrix positiv zu beeinflussen. Parallel dazu muss immer mit dem Muskeltest nach Dr. Klinghardt, dem Autonomen Regulationstest/ART, überprüft werden, inwieweit Toxine und Infektionen dabei gelöst werden, die entsprechend behandelt werden müssen. Ebenso sollte das Säure-Basen-Gleichgewicht berücksichtigt und die Ernährung angepasst werden.

SophiaMatrix® Technik kann u.a. angewendet werden bei

  • zur Entgiftung und begleitend bei der Behandlung chronischer Infektionen
  • Übergewicht / Cellulite
  • Stoffwechselstörungen
  • Herzbeschwerden
  • Atemwegserkrankungen
  • Fehlstellungen
  • Fibromyalgie, chronischen Schmerzen
  • Arthrose, Rheuma
  • Rückenschmerzen
  • Fersensporn
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Burn-Out
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Hormonstörungen
  • Schilddrüsenproblemen
  • Regelschmerzen, Unfruchtbarkeit
  • Narben, v.a. im Bauchbereich
  • Reizblase
  • in der Onkologie

Stau im hinteren Bauchraum, das Radixödem.

Bei SophiaMatrix® beginnen wir tief im Bauchraum zu arbeiten. Der Darm als zentrales Organ bildet oft einen ersten Stau in seinem lymphatischen Abflussbereich. Dr. Weiss prägte 1988 den Begriff des Radixödems, das als zentraler Stau im hinteren Bauchraum beginnt, den Darm zu verdrängen. Unerlässlich dabei ist der Blick auf die Parasiten, die bei einer manuellen Intervention im Bauchraum “gereizt” werden. Mit dem Autonomen Regulationstest muss abgeklärt werden, ob und in welchem Umfang gleichzeitig eine Parasitenbehandlung nötig ist.