Ulrich Weiner wird an diesem Abend über Hintergründe, Zusammenhänge rund um Mobilfunk, seine eigene Leidensgeschichte und den aktuellen Stand der 5ten Mobilfunkgeneration berichten. 

Zudem gibt es Raum für Fragen und Diskussion und es soll der Blick auch zu möglichen Lösungen gerichtet werden!

Zeit: 9. November 2019 von 19 bis ca. 22 Uhr
Empfohlener Unkostenbeitrag: 10 Euro, freiwillige Spenden für den Verein „Unverstrahltes Land e.V.“ und die Vortagstätigkeit sind herzlich willkommen!

Bitte unbedingt anmelden, damit wir entsprechend planen können! 

   

Ulrich Weiner
Berufstitel: Kommunikationselektroniker mit Fachrichtung Funktechnik und Unternehmensberater für Telekommunikation

Kurzbeschreibung der Lebensgeschichte:
Um Kosten bei Telefonaten zu sparen, begeisterte sich Ulrich Weiner bereits als Kind für die Funktechnik. Es begann mit "Walki-Talkies", entwickelte sich über ein leistungsstärkeres CB-Funkgerät weiter, bis hin zum Amateurfunk. Die erforderliche Prüfung dazu legte er, als damals Jüngster, mit 14 Jahren bei der damaligen Bundespost ab. Mit 15 Jahren baute er neben der Schule, als Nebenjob, Autotelefone ein. Mit 16 begann er die Lehre zum Kommunikationselektroniker mit der Fachrichtung Funktechnik und mit 18 Jahren machte er sich selbständig.

Mit 20 Jahren führte Ulrich Weiner bereits einen Betrieb mit ca. 20 Leuten. Das Hauptgeschäftsfeld waren Autotelefone, Handys, mobile Büros und ISDN-Telefonanlagen. Mit der weiteren Privatisierung des Telekomnetzes stieg er aktiv in die Vermarktung von privaten Telefonanbietern mit ein und entwickelte den Betrieb weiter in eine "Unternehmensberatung für Telekommunikation".

Er selbst war sehr viel unterwegs und hatte ein komplett ausgestattetes Auto mit aller erdenklichen Funktechnik. So konnte er bereits Ende der 1990er Jahre von unterwegs mobil ins Internet gehen, obwohl viele Haushalte noch nicht einmal einen Internetanschluß besaßen. Das Auto bekam von Freunden den Spitznamen "Igel", weil es so viele Antennen hatte. Ulrich Weiner dachte immer: "Wenn die Funktechnik gefährlich wäre, dann wäre sie sicher verboten. Es gibt ja so viele Behörden, die hier aufpassen."

Mit zunehmender Nutzung der neu dazukommenden digitalen Funktechnik, begann es bei ihm mit Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen etc., was sich dann 2002 bei einem massiven Zusammenbruch am Frankfurter Flughafen zusätzlich mit Herzrhythmus- und Sehstörungen massiv steigerte.

Bei einem Krankenhausaufenthalt wurde er vom dortigen Chefarzt darauf aufmerksam gemacht, daß es sehr wohl Studien und ärztliche Beobachtungen zu Auswirkungen der Funktechnik auf lebende Organismen gibt. Nach seiner Entlassung war er mehrere Wochen krank geschrieben und konnte sich zu Hause nicht richtig erholen. Erst als er sich entschied, mit dem Auto in den Wald zu fahren und dort zu schlafen, ging es ihm nach zwei Tagen, trotz Frost und unangenehmer Schlafposition wieder besser. Er fuhr ins Büro, holte die Messgeräte und stellte fest, daß dort im Wald kein Handyempfang war. So begab er sich auf die Suche nach einem Haus in einem "Funkloch". Da dies aber nicht so schnell zu finden war, entschied er sich kurzfristig in einen Wohnwagen zu ziehen und nach funkfreien Wohnplätzen Ausschau zu halten.

Durch den ständigen Bau neuer Funkanlagen ist das Wohnen im Wohnwagen aber zu einer Dauerlösung geworden. Heute gehört er zu den bekanntesten Aufklärern bezüglich der Gefahren der Funktechnologie.

Er hält viele Vorträge dazu und war schon über 40 mal im Fernsehen. Seine Lebensgeschichte in ausführlicher Form ist unter: https://ul-we.de/uber-mich/ zu lesen. Aufgezeichnete Vorträge finden sich unter https://ul-we.de/category/faq/vortrage/ und die Beiträge in den Medien unter https://ul-we.de/category/beitrage-in-den-medien/

Link zur Webseite:
www.ulrichweiner.de
Weiter ist er Vorstand des Fördervereins „Unverstrahltes Land e.V.“ und betreibt die Seiten www.unverstrahltes-land.de