Vortrag über die Sphärenharmonie

In seinem Werk „Die Signatur der Sphären“ (2001) untersucht Hartmut Warm das Kräftespiel der Planeten in unserem Sonnensystem. Aufgrund exakter astronomischer Rechenverfahren zeigt sich, daß unsere kosmische Heimat von einer Ordnung durchdrungen ist, die sich sowohl auf musikalische als auch auf geometrisch-ästhetische Art und Weise äußert.

Der Gedanke der Sphärenharmonie, der auf Pythagoras zurückgeht und unter anderen von Johannes Kepler vertieft wurde, erhält damit eine wissenschaftliche Bestätigung. Es enthüllen sich elementare Ordnungsmuster, die nicht nur der Organisation des planetaren Kräftespiels dienen, sondern auch im irdischen Geschehen wirksam sind.

Damit scheint die Aussage von James Jeans, einem der bekanntesten Astrophysiker des zwanzigsten Jahrhunderts, bestätigt zu werden: „Das Weltall fängt an, mehr einem großen Gedanken als einer großen Maschine zu gleichen.“

Der Vortrag möchte die Zuhörer auf einfache Weise mit unserer kosmischen und irdischen Heimat vertraut machen, indem einige Aspekte jener strukturierenden Kräfte aufgezeigt werden, die der Organisation lebendigen Geschehens dienen.

   

Abbildung: Trägt man die Verbindungslinien zwischen Erde und Venus alle 3 Tage auf, so entsteht nach 8 Jahren ein fünfzähliges Muster, das unter anderem bei Blütenformen häufig auftritt.

Rüdiger Zeller

Studium der Mathematik und Philosophie, Promotion im Fach Mathematik

Ort: Naturheilpraxis Nicole Rotzek, Rathausstr. 25, 71543 Wüstenrot-Neuhütten
Zeit: 20. Juli 2019, 19.00 - ca. 21.00 Uhr
Unkostenbeitrag:
freiwillige Spende

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